Venetien Sehenswürdigkeiten: Borghetto sul Mincio, “Eines der schönsten Dörfer Italiens”

Updated: Aug 14

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Borghetto sul Mincio ist ein magischer Ort, an dem die Zeit zwischen Wassermühlen, alten Stadtmauern und Blumengärten im Mittelalter stehen geblieben zu sein scheint.



Entdecken wir gemeinsam das Dorf, das bei einem Besuch während Ihres Urlaubs in Venetien nicht fehlen darf


Borghetto, “Eines der schönsten Dörfer Italiens”


Am Ufer des Flusses Mincio ist Borghetto, aus verschiedenen Gründen - historischen, landschaftlichen und monumentalen -, der bekannteste Ortsteil von Valeggio sul Mincio, eben diese Gründe machen den Ort so interessant und deswegen, wurde er kürzlich in den „Club deiBorghi più Belli d'Italia“ aufgenommen.


Dieses kleine Dorf, ganz in Symbiose mit dem Fluss Mincio und von antiken Festungsanlagen aus dem Mittelalter geprägt, verdankt seinen Charme der harmonischen Beziehung, die Geschichte und Natur über die Jahrhunderte hinweg bewahrt haben, und stellt heute ein städtisches Unikat dar, das man mindestens einmal im Leben besuchen sollte.


Der älteste Ortskern des Dorfes bewahrt den charakteristischen Aspekt des “mittelalterlichen Dorfes", der durch den Glockenturm, die Räder der Wassermühlen (die einst zum Mahlen von Weizen und Getreide dienten) und die Festungen der Ponte Visconteo, einer außergewöhnlichen befestigten Staumauer, die 1393 von Gian Galeazzo Visconti errichtet wurde, unterstrichen wird.


Die “Ponte Lungo" ist 650m lang und circa 25 Meter breit, während die Straße 9mt oberhalb des Flussspiegels liegt, und ist mit der darüber liegenden Burg Scaligero durch zwei hohe zinnenbewehrte Vorhänge verbunden und in einen Festungskomplex namens “Serraglio” integriert, der damals etwa 16 km lang war, bis hin zu den Ebenen von Nogarole Rocca.


Die beeindruckende Präsenz der Visconti-Brücke und der Burg Scaligero zusammen mit dem angenehmen natürlichen Kontext und den Orten von historischem Wert machen Borghetto zweifellos zu einem beliebten Reiseziel. Entlang der Ufer des Mincio kann man angenehme Tage eingebettet in kompletter Stille und der Farbenvielfalt verbringen, aber auch die kleine Kirche San Marco Evangelista (aus dem XVIII Jahrhundert) besuchen, die auf den Resten einer früheren romanischen Kirche aus dem elften Jahrhundert errichtet wurde, der Heiligen Maria gewidmet und die Statue des heiligen Johannes Nepumoceno, zwischen den Mauern eines alten Hauses, die, wie es die Tradition besagt, diejenigen vor dem Ertrinken schützen will, die in das Wasser des Flusses fallen.


DIE GESCHICHTE VOM „BORGHETTO“

Die erste Siedlung von historischer Bedeutung stammt aus der langobardischen Zeit (VI - VIII. Jahrhundert n. Chr.), von dem sich das Toponym Borghetto ableitet, das “befestigte Siedlung" bedeutet. Neben der antiken Furt wurde eine “Curtis Regia" gebaut, der Sitz eines Zollbeamten, der für die Einkassierung der für die Überfahrt und die Flussschifffahrt fälligen Steuern zuständig war. Im gleichen Zeitraum ließen sich Siedler in der Nähe nieder und begannen mit der Urbarmachung und Bestellung des flachen Teils des Tals.


Zwischen dem elften und zwölften Jahrhundert wurde auf dem linken Ufer des Mincio-Flusses das kleine Kloster St. Maria errichtet. Der Klosterkomplex, eine kleine Kirche und einige andere kleine Gebäude, erfüllten wahrscheinlich die Funktion einer Hilfestellung für die vielen bedürftigen Menschen, die durch diese Gegend kamen. Das Diözesankloster wurde später von der mächtigen veronesischen Abtei S. Zeno kontrolliert, bis es 1331 von der Signoria Scaligera in der westlichen Festung des Serraglio eingegliedert wurde. Zwei Zugbrücken ermöglichten auf der einen Seite den Zugang zur Festung (heute noch sichtbar) und auf der anderen Seite eine Verbindung mit der primitiven Holzbrücke, um das gegenüberliegende Ufer zu erreichen, wo der Corte Regia noch immer Kontrollfunktionen des Flusshafens ausübte.


Die darauffolgende Erbauung der beeindruckenden Brücke Ponte Visconteo (1393) brachte die örtliche Topografie durcheinander, sperrte für immer den Fluss für Schiffe und veränderte sogar den Flussverlauf.

Während der langen venezianischen Herrschaft (1405 - 1796) verlor Borghetto langsam seine Funktion als militärische Garnison und wurde zu einem Fräszentrum. Das Mincio-Tal war von den veronesischen Patrizierfamilien sehr begehrt, die um die Wasserkraft des Flusses stritten und dutzendweise Wasserräder bauten. Neben dieser Tätigkeit blühte jahrhundertelang die Ausbeutung der Ichthyofauna, die mit dem System der festen “Fischteische" praktiziert wurde. Sowohl das Mahlen als auch das Fischen sind im 20. Jahrhundert zurückgegangen, als im Tourismus neue wirtschaftliche Perspektiven für das kleine Dorf entstanden.


Wir hoffen, dass unser Artikel hilfreich war!

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