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Es war eine andere Welt

  • Autorenbild: Palladian Routes
    Palladian Routes
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Vicenza war einst eine weit schönere Stadt.Der Bahnhof war ein monumentales Gebäude, bevor er bombardiert wurde. Von der Bahnhofsallee ging man in Richtung Stadtzentrum und bewunderte den „O“ und das Campo Marzio, bereichert durch das Teatro Verdi und die Bar Moresco.Man kann sich kaum vorstellen, wie Vicenza heute wirken würde, hätte man das Theater so wiederaufgebaut, wie es war, mit Bars und Restaurants, die die Allee beleben.


Die Giardini Salvi – Giardini Salvi – erwachten jeden September dank der Goldschmiedemesse zum Leben und blieben daher auch im übrigen Jahr gut besucht.Innerhalb der Porta Castello befand sich der kleine Platz rechts, der praktisch zur äußerst beliebten Brauerei Crosara gehörte.



Auf der Piazza Castello stand das legendäre Bar Italia, ein Eckcafé mit großem Saal und vielen Tischen im Freien. Kein Vicentiner verzichtete darauf, dort täglich vorbeizuschauen.Entlang der Corso Palladio fuhr die elektrische Straßenbahn, begleitet von den „Tiracche“, während elegante Fiat- und Lancia-Wagen – schwarz, glänzend poliert – der Stadt den Anschein einer kleinen Metropole verliehen.


Ein historisches Zileri-Gebäude beherbergte den Sitz der Democrazia Cristiana, und daneben befand sich ein Blumenladen voller Schönheiten. Sergio verstand es meisterhaft, seine farbenfrohen Arrangements in Szene zu setzen.Einkaufszentren gab es nicht, doch zahlreiche renommierte Geschäfte – und das unvermeidliche Caffè del Corso an der Ecke zur Contrà C. Battisti. Die großen italienischen Banken hatten hier ihre Niederlassungen, und die Modegeschäfte florierten ohne Konkurrenz durch heutige Supermärkte.


Es gab die Standa, mit ihren eleganten jungen Verkäuferinnen hinter den Theken voller aktueller Modeneuheiten.Das Stadtzentrum war der einzige Ort, an dem man exklusive Geschäfte und elegante Menschen entlang der Corso Palladio und ihrer Seitenstraßen sehen konnte.


Am „Ciodo“ in der Contrà Cavour trafen sich die Gagà und die frischgebackenen Studenten – ein echtes Ritual.Und verschwunden sind die berühmten Tavernen: La Bomba, El Maghetto, Il Bersagliere und andere.


Das historische Zentrum von Vicenza war wirklich eine andere Welt – wunderschön.


Mario Fiorin

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